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Brain shot - Wir wissen, was Du denkst
Michael Lutz

web2writes Public Kindle Highlights ...

... die ich ja zu gern hier auf booklikes eingebunden hätte - habe noch nicht so ganz raus, wie es funktioniert - über das teilen via twitter???  hat jemand erfahrungen damit?
Heiko

"" ...mit Schaumstoff ausgekleidet war. Dieser enthielt mehrere gläserne Ampullen mit chemischen Substanzen sowie ein Sortiment verschieden großer Spritzen. Die neueste Generation sogenannter ›Wahrheitsseren‹ umfasste unter anderem VR-3. Eine chemische Verbindung, die zu einem Teil aus natürlichen Substanzen bestand, welche den Gehirnen toter Menschen entnommen waren, und zu zwei Teilen aus synthetischen Stoffen, die bestimmte Hirnfunktionen stimulierten und andere blockierten. Als der irakische Oberst bemerkte, dass er eine Injektion erhalten soll ..""
Brain shot - Wir wissen, was Du denkst - Michael  Lutz

https://kindle.amazon.com/post/xa46PPv0Tv607OVxgGiDDA

Highlights aus Luca Di Fulvio: Der Junge, der Träume schenkte: Roman

Der Junge, der Träume schenkete

meine highlights:

https://kindle.amazon.com/work/sample?asin=B006OE354E&pr=1&publisher=A2H2I1XGCHCV6I

 

... muss noch  die URL meiner Public Highlight herausfinden, deshalb zunächst ein reposting hier:

 

Der Junge, der Träume schenkte: Roman (German Edition) by Luca Di Fulvio
You have 162 highlighted passages
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Last annotated on May 18, 2014
Und sie, die Mutter, hörte den Gutsherrn lachen, bis seine Stimme sich in der Staubwolke hinter dem Wagen verlor. Cetta nämlich – das sagte jeder, der Gutsherr jedoch ein wenig zu oft – war ein wirklich hübsches Mädchen und würde gewiss einmal eine bildschöne junge Frau werden.Read more at location 60

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Im Frühsommer sagte die Mutter zur Tochter, sie könne nun wieder genesen. Ganz langsam, um keinen Verdacht zu erregen. Cetta war dreizehn Jahre alt und hatte sich entwickelt. Doch das Jahr als Krüppel hatte sie ein wenig zum Krüppel gemacht. Und nie wieder, auch nicht, als sie erwachsen war, sollte es ihr gelingen, vollkommen gerade zu gehen. Sie lernte, ihren Makel zu überspielen, aber sie richtete sich nie mehr ganz auf. Die linke Brust war ein wenig kleiner als die rechte, die linke Schulter ein wenig gekrümmter als die rechte, der linke Oberschenkel ein wenig gedrungener als der rechte. Zudem war das gesamte Bein, das ein Jahr lang die Schulter nach unten gezogen hatte, steif geworden, oder die Sehnen hatten sich verhärtet, wodurch das Mädchen ein wenig zu hinken schien.Read more at location 82

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Aus dem Augenwinkel konnte sie beobachten,Read more at location 113

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wie die Männer das geschnittene Getreide beiseiteschoben und schließlich lachend erkannten, wer das ungewöhnliche Geräusch verursachte. Die Frauen, die sich dem Schauplatz genähert hatten, taten verlegen und schlugen sich die von weißen Spitzenhandschuhen verhüllten Hände vor den Mund, um ein Kichern zu unterdrücken, bevor alle wieder davonspazierten, da es bald Zeit für das Mittagessen war.Read more at location 114

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Brot und einem Schluck Wasser zu ihr zurückkommen, und lachend erklärte, sie beide würden viel Spaß miteinander haben. Und erst als Cetta hörte, wie die eiserne Luke von außen geschlossen wurde, trat sie vom Bullauge zurück und wischte sich mit dem Stroh, das auf dem Boden des Frachtraumes ausgestreut war, die Beine ab, bis sie ganz zerkratzt waren. Sie nahm Natale auf den Arm, entblößte die von den Händen des Kapitäns noch gerötete Brust und gab sie dem Jungen. Als das Kind danach in seinem stinkenden Hundekorb langsam in den Schlaf fiel, verkroch Cetta sich in eine dunklere Ecke, und während ihr die Tränen über die Wangen liefen, dachte sie: Sie sind salzig wie das Meer, das zwischen mir und Amerika liegt. Sie sind ein Vorgeschmack auf den Ozean, und sie leckte sie auf und versuchte, dabei zu lächeln.Read more at location 155

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Mit Blick auf den Laden lehnte er sich gegen die Wand und lachte. Sein Lachen klang nicht wie das eines Erwachsenen, aber auch nicht wie das eines Kindes. Ebenso wie seine blonden Haare nicht zu einem Italiener passten und seine dunklen Augen nicht zu einem Iren. Ein Junge mit einem Niggernamen, der nicht so recht wusste, wer er war. »Die Diamond Dogs«, murmelte er und grinste zufrieden vor sich hin.Read more at location 269

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»Das kostet ... das kostet fünf Cent ...« Lachend zuckte Christmas die Schultern. »Geld. Ist doch nur Geld. Reicht doch, wenn man’s hat, oder?«Read more at location 317

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Der Anwalt sagte etwas und blickte auf Cetta, die den Jungen im Arm hielt, der eben erst von dem Inspektor der Einwanderungsbehörde auf den Namen Christmas getauft worden war. »Um dich können wir uns kümmern«, übersetzte der andere. »Aber das Kind könnte ein Problem sein.« Ohne den Blick niederzuschlagen, drückte Cetta ihren Sohn an sich und schwieg. Der Anwalt rollte die Augen zur Decke, bevor er erneut sprach. »Wie willst du mit dem Jungen arbeiten?«, übersetzte wieder der andere. »Wir bringen ihn an einen Ort, an dem er in Ruhe aufwächst.«Read more at location 369

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Der Dolmetscher sagte lachend: »Wenn du ihn noch etwas fester drückst, zerquetschst du ihn, und das Problem hat sich erledigt.« Der Anwalt stimmte in das Lachen ein.Read more at location 376

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Cetta lachte nicht. Sie presste die Lippen zusammen und runzelte die Stirn, ohne den Blick von dem Mann hinter dem Schreibtisch abzuwenden und ohne sich zu rühren. Sie legte bloß eine Hand auf das blonde Haar ihres Kindes, das friedlich schlief. Wie um es zu beschützen. Da schlug der Anwalt einen harschen Ton an, stieß seinen Sessel zurück und verließ den Raum. »Du hast ihn wütend gemacht«, sagte der Dolmetscher, während er sich auf der Schreibtischkante niederließ und sich eine Zigarette anzündete. »Was willst du anfangen, wenn der Anwalt dich auf die Straße setzt, ohne dir zu helfen? Wen kennst du denn? Niemanden, möchte ich wetten. Und du besitzt keinen Cent. Du und dein Sohn, ihr werdet die Nacht nicht überleben, lass dir das von mir gesagt sein.«Read more at location 377

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Auf den Stühlen saßen zwei alte Leute, ein Mann und eine Frau. Er war dürr, sie rundlich. Beide waren sie sehr klein. Mit sorgenvollem Blick hatten sie ihre faltigen Gesichter zur Tür gewandt. Aus ihren Augen sprach eine Angst, die so alt zu sein schien wie sie selbst. Doch als sie den Mann erkannten, lächelten sie. Der Greis entblößte dabei nacktes Zahnfleisch, und als ihm dies bewusst wurde, hieltRead more at location 433

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er sich ein wenig verlegen die Hand vor den Mund. Lachend klopfte sich die alte Frau auf die Schenkel und stand auf, um den Mann zu umarmen. Der Greis schlurfte hinter den Vorhang, der das Bett halb verdeckte. Ein klirrendes Geräusch ertönte, und als er wieder auftauchte, schob er sich gerade ein gelbliches Gebiss in den Mund.Read more at location 436

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Sals tiefe Stimme dröhnte durch den Wagen, lauter noch als der Motor und kurz und knapp wie schon beim ersten Mal. »Das geht dich nichts an.« Und wie damals – doch diesmal nach einer deutlich längeren Pause – sagte Cetta: »Danke.« Und sie konnteRead more at location 585

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nicht anders, als leise vor sich hin zu lachen. Aber aus dem Augenwinkel glaubte sie zu erkennen, dass auch Sals hässliches und ernstes Gesicht sich ein klein wenig aufhellte und dass seine Lippen sich kaum wahrnehmbar zur Andeutung eines Lächelns verzogen.Read more at location 587

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Niemand lächelte – nur der Gärtner, ein neunzehnjähriger Junge, der seit einigen Monaten die Balkonpflanzen in der Park Avenue pflegte und sich nun, da er einen Pritschenwagen gekauft hatte, auch um den Landsitz in New Jersey kümmerte. Er lachte ständig. Und er war Ruth sofort aufgefallen. Nicht seines Aussehens, seiner Intelligenz oder seiner Jugend wegen, und auch sonst war nichts an ihm besonders. Einzig des Gelächters wegen, das ihm plötzlich und unaufhaltsam aus der Kehle sprudelte, hatte er gleich Ruths Aufmerksamkeit erregt. Sie fühlte sich nicht zu ihm hingezogen, aber sie ließ sich bezaubern von seinem unbekümmerten Lachen, das losbrach, ohne dass ein Außenstehender verstand, warum, und das gegen die düstere Atmosphäre im Haus zu verstoßen und sie zu entweihen schien. So brauchte er, wenn er vielleicht gerade damit beschäftigt war, das Efeu draußen vor der Garage zu beschneiden, nur im glänzenden Kotflügel eines der zum Haus gehörenden Autos irgendein verzerrtes Spiegelbild zu entdecken, um unvermittelt in Gelächter auszubrechen. Und er lachte, wenn Ruth ihm am Nachmittag eine Limonade brachte oder wenn der Großvater ihn in seiner rüden Art wegen irgendetwas tadelte. Auch lachte er über die alte Köchin, die trotz ihres Alters noch immer keinen so guten Truthahnbraten zubereiten konnte wie seine Mutter; er lachte über plötzlich hereinbrechenden Frühlingsregen und über die Sonne, die danach in den Pfützen funkelte; über eine krumm gewachsene Blume oder über einen Grashalm, der sich im Rad der Schubkarre verfangen hatte; über eine Amsel, die mit einem Wurm im Schnabel über den Kies hüpfte, oder über einen quakenden Frosch im künstlich angelegtenRead more at location 622

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Parkteich; über lustige Wolkengebilde ebenso wie über den breiten Hintern der Zofe. Er lachte über alles und jeden und hieß Bill. Und eines Tages hatte er zu Ruth gesagt: »Warum gehen wir nicht mal abends aus, du und ich, einfach so, um ein bisschen zu lachen?« So kam es, dass Ruth, obwohl sie erst dreizehn war und niemals die Erlaubnis bekommen hätte auszugehen – schon gar nicht mit einem einfachen Gärtner wie Bill –, an jenem Abend ihre Eltern und den Großvater ihrer freudlosen Stille überließ und heimlich hinunter in die Wäscherei schlich. Von dort gelangte sie zum Hintereingang, derRead more at location 634

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Dort erwartete Bill sie lachend. Und auch sie lachte, als sie in seinen Pritschenwagen stieg – sie lachte wie eine vom Leben gelangweilte und verwöhnte Dreizehnjährige. »Ich habe auch ein Auto, siehst du?«, sagte er stolz. »Ja«, antwortete Ruth und lachte, ohne zu wissen, warum. Vielleicht lachte sie nur, weil sie mit einem wie Bill ausging, der über alles in Gelächter ausbrach.Read more at location 639

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Geräuschvoll legte Bill den ersten Gang ein, gab Gas, und der Pritschenwagen ruckelte knatternd die Straße entlang, die in die Stadt führte. »Jetzt zeige ich dir die wirkliche Welt«, sagte Bill, immer noch lachend. Und freudig erregt über ihr Abenteuer lachte Ruth mit ihm, während sie an dem Ring mit dem großen Smaragd spielte, den sie sich von ihrer Mutter heimlich geborgt hatte, um hübsch auszusehen und sich vor Bill erwachsener zu fühlen. Doch ihre Mutter musste schmalere Finger haben als sie, erkannte Ruth erst jetzt, denn der Ring ließ sich nicht über ihren Knöchel ziehen.Read more at location 648

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»Ich habe sie aus der Tasche meines Vaters stibitzt«, gab Ruth lachend zu. Bill stimmte in ihr Lachen ein und umfasste ihr hübsches Gesicht. Die Geldscheine und seine schwieligen Gärtnerhände kratzten dabei über ihre zarte Haut. Lachend zog er Ruths Gesicht zu sich heran und küsste sie auf den Mund. Gleich darauf ließ er sie los und betrachtete erneut die Geldscheine. »Zwanzig Dollar, Donnerwetter!«, murmelte er. »Hast du eine Ahnung, was der klapprige Pritschenwagen hier gekostet hat? Na, hast du eine Ahnung?Read more at location 661

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Da vergaß Ruth zum zweiten Mal das unguteRead more at location 681

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Gefühl, das sie beschlichen hatte, und fiel in sein Lachen ein. Während der Fahrt nahm Bill immer wieder einen Schluck aus der Flasche und bot sie auch Ruth mehrmals an. Der erste Tropfen, der Ruth in die Kehle rann, verursachte ihr einen Hustenanfall. Und je mehr sie hustete, desto mehr musste sie lachen. Und Bill lachte mit ihr und trank und trank, bis die Flasche in null Komma nichts leer war und aus dem Fenster flog.Read more at location 681

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wiederholte er wieder und wieder lachend: »Siehst du, dass ich dich nicht küsse? Du Schlampe, siehst du, dass ich dich nicht küsse?«Read more at location 694

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»Ich bin Taschendieb und auf Geldbörsen spezialisiert«, erklärte der Junge stolz. »Und ihr?« »Wir haben nichts getan!«, rief Santo erschrocken. Der Junge lachte. »Wir haben ein Mädchen vor einer verfeindeten Gang gerettet«, sagte Christmas. »Und wieso habt ihr das gemacht?«, fragte der Junge noch immer lachend. »Jetzt seht ihr, was ihr davon habt.« »Wenn jemand einer Frau etwas zuleide tut, trenne ich ihm eigenhändigRead more at location 821

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den Schniedel ab und schneide ihm danach die Kehle durch. So sind die Regeln meiner Gang«, sagte Christmas in Erinnerung an die Worte seiner Mutter und machte einen Schritt auf den Jungen zu. »Und selbst wenn man mich umbringen würde, ich käme aus dem Jenseits zurück, um das Leben dieses Mistkerls in einen endlosen Albtraum zu verwandeln. Wer sich an Frauen vergreift, ist ein Feigling. Deshalb ist es mir scheißegal, ob ich hier bin. Ich habe keine Angst.«Read more at location 826

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Vielleicht war es deshalb für Cetta eine Art Überraschung gewesen, als sie nach all ihren Streifzügen und Erkundungen das Meer entdeckt hatte. Eigentlich hätte sie wissen müssen, dass es ganz in der Nähe war, schließlich war sie über den Ozean hergekommen. Aber die Stadt mit ihrem Lärm, Beton und Gewimmel ließ das Meer vergessen.Read more at location 864

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Mischung aus Angst und Aufregung davonlief. Von dem Tag an jedoch kehrte sie eine Woche lang jeden Morgen an diesen Ort zurück, um auf den Ozean hinauszuschauen. Als wollte sie sich in Erinnerung rufen, dass es ihn gab. Sie setzte sich im Battery Park ein wenig abseits auf eine Bank und sah zu, wie die Fährschiffe ankamen und abfuhren, stets voll besetzt mit Passagieren. Auch ich werde eines Tages meinen Heimweg sicher kennen und so den Mut finden, mich weiter von zu Hause zu entfernen, dachte sie. Während sie so auf der Bank saß, ließ sie Christmas auf ihrem Bein wippen und hielt die Fahrkarte nach Coney Island fest in der Hand. Sie sah den Möwen zu, wie sie durch die Luft segelten, und fragte sich, ob sie wohl bis hinauf zu den Wolkenkratzern fliegen konnten. Was sie dort oben sahen? Und was sie von dem Menschenzoo unter ihnen halten mochten?Read more at location 878

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ihrer Linken die Küste Brooklyns, vor ihr die offene See. Da musste sie plötzlich lachen. Und sie hoffte, dass niemand sie hörte, denn sie wollte die Freude ganz für sich allein haben. Und dann endlich tauchte Coney Island vor ihr auf.Read more at location 1016

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lachen. Christmas blickte zu seiner Mutter und lachte ebenfalls, bevor er sich Vito zuwandte und versuchte, ihm den Hut vom Kopf zu ziehen. »Opa«, sagte er. Vito schoss die Röte ins Gesicht. Die Augen des alten Mannes füllten sich mit Tränen. »Gib ihn mir mal, Tonia«, bat er. Er nahm Christmas entgegen, setzte ihn auf seine Beine und drückte ihn gerührt an sich.Read more at location 1110

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Da lachte Bill. Und lauschte. Wachsam, als hätte er etwas gehört. Da war etwas in seinem Lachen, das anders geklungen hatte. Erneut versuchte er zu lachen, und wieder hörte er es. Etwas fehlte. Und da, erst da, bekam er Angst vor dem, was er getan hatte. Er trank das erste Bier und ein paar Schluck Whisky. Am liebsten hätte er ein Feuer entfacht, um sich zu wärmen und um ein wenig Licht zu haben. Als kleiner Junge hatte er im Dunkeln immer Angst gehabt, denn er hatte nie sicher sein können, aus welcher Richtung sein Vater auf ihn zukommen würde. Ihn dabei zu beobachten, wie er den Gürtel aus den Schlaufen seiner Hose zog und um seine Faust wickelte, war da weniger Furcht einflößend gewesen. Am schlimmsten waren die Dunkelheit und die Ungewissheit gewesen. Und so zückte Bill jetzt sein Benzinfeuerzeug und hielt einen trockenen Zweig in die Flamme. Ein solches Licht ist nicht zu sehen, sagte er sich, als er die zweite Flasche Bier öffnete, und lachte. Wieder lauschte er auf der Suche nach dem fehlenden Etwas. Und es schien wieder da zu sein. Nicht ganz, aber ein bisschen.Read more at location 1490

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Flasche Whisky – sein Lachen beinahe vollständig wiedergefunden, und die Dunkelheit war vorüber. Er kletterte in den Pritschenwagen und streckte sich auf dem Sitz aus. Als er den Kopf ablegte, war ihm, als stiege ihm der frische Duft der Jüdin in die Nase. Da holte er das Geld und den Smaragdring hervor. Vierzehn Dollar und zwanzig Cent, ein Vermögen. Dann betrachtete er den Ring von allen Seiten. EinRead more at location 1500

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Bill lachte – er fand dabei zu seinem alten Lachen zurück, erkannte es vollständig wieder – und schloss dann die Augen, den Geruch der Jüdin in der Nase. Seine Fingerknöchel schmerzten ein wenig. Er leckte über die Schürfwunden. Anscheinend habe ich ihre Zähne erwischt, dachte er leise lachend, bevor er schließlich einschlief. Es war nicht mehr Nacht. Es war nicht länger dunkel. Er musste keine Angst mehr haben.Read more at location 1505

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Er wollte lachen, verkniff es sich jedoch, denn er befürchtete, abermals zu hören, dass etwas fehlte. Nun aber wusste er, was er dagegen tun konnte. Er stieg aus dem Wagen und öffnete eine Flasche Bier. In einem Zug trank er sie halb leer, bevor er einen großzügigen Schluck aus der Whiskyflasche nahm. Nie zuvor hatte er einen zwölf Jahre alten Whisky getrunken. Den konnten sich nur Reiche leisten. Schließlich leerte er die Bierflasche ganz, rülpste und lachte. Ja, das war sein Lachen. Nach einem weiteren Schluck Whisky lachte er erneut, schallend und aus vollem Hals.Read more at location 1510

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lachend rappelte er sich hoch und vergewisserte sich, dass der Ring noch an seinem Finger steckte. Auch das Geld befand sich noch in seiner Tasche. Die Arme wie ein Hochseilakrobat ausgebreitet, setzte er dann seinen Weg über ein niedriges Mäuerchen fort und erreichte von dort mit einem Sprung eine Feuerleiter. Kurz darauf stieß er das Fenster im dritten Stock auf und schlüpfte, ohne ein Geräusch zu verursachen, in die Wohnung. Außer Atem hockte er sich in eine Ecke und grinste. Den Weg hatte er zuletzt als verängstigter kleiner Junge genommen, wenn er nachts von zu Hause weggelaufen war. Aber ihm war, als wäre es gestern gewesen. »Wer ist da?«, fragte eine raue Stimme lallend.Read more at location 1526

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»Ja, du hast es mir millionenfach gesagt, Pa.« Bill nahm noch einen Schluck. »Und ich kann nicht mehr drüber lachen.« »Hört auf ... ich bitte euch«, warf die Mutter ein. Der Vater wandte sich ihr zu. Er holte aus und schlug ihr mit voller Wucht ins Gesicht. »Judenschlampe, immer musst du dich einmischen.« Wortlos drehte Bill sich um und ging in die Küche.Read more at location 1559

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Bill lachend und versetzte ihm einen weiteren Stich in den Bauch. Der Vater sackte zu Boden, auf seine Frau. Bill holte aus und stach wieder und wieder zu, ohne darauf zu achten, ob er seine Mutter, die Jüdin, oder seinen Vater, den deutschen Fischverkäufer, traf. Und als er das Messer ein letztes Mal versenkte, sagte er zu seinem eigenen Erstaunen laut: »Siebenundzwanzig.« Siebenundzwanzig Messerstiche. Er hatte mitgezählt.Read more at location 1573

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Ehefrau erobert hatte. Es war das gleiche fröhliche und unbekümmerte Lachen, mit dem er drei Jahre später die Nachricht aufgenommen hatte, dass seine Frau ein wundervolles Mädchen zur Welt gebracht hatte. Bills Mutter.Read more at location 1612

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»Aber ihr habt mich nicht zum Lachen gebracht.« »Na ja, vielleicht war es ein dummer Spaß ...«, räumte der Junge an seine Kumpel gewandt ein und zwinkerte ihnen zu. »Ja, klar, das war ein dummer Spaß«, tönten alle im Chor. »Was hätte ich davon, wenn wir uns zusammentun?«, fragte Christmas daraufhin skeptisch. »Wir sind viele«, sagte der Junge. »Hier geht’s ums Geschäft«, erwiderte Christmas. »Wie viel kassiert ihr denn so in der Woche?« Bevor der Junge antworten konnte, fuhr er fort: »Ach was, ihr wärt mir nur ein Klotz am Bein, entschuldigt, wenn ich euch das sage.« Der Anführer der Gang ballte die Fäuste, schluckte die Kränkung jedoch hinunter.Read more at location 1646

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sie mich nie mehr geschnappt«, fügte er lachend hinzu. »Deshalb glaube ich, es bringt Unglück, wenn ich sie mir wasche.« Auf einen Ellenbogen gestützt, näherte Cetta sich Sals Gesicht, nahm ihm die Zigarre aus dem Mund und küsste ihn. »Pass auf, dass du nicht zur Klette wirst, Mädchen«, sagte Sal. Cetta lachte, schob die Zigarre zwischen seine Lippen und schmiegte sich wieder an seine Brust. »Wann bringen sie dir die rotznasige Nervensäge zurück?«, fragte Sal. In dem Moment klopfte es an der Tür.Read more at location 1803

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»Ich weiß, Sal«, sagte Cetta lachend, doch die Tür hatte sich bereits hinter ihm geschlossen.Read more at location 1845

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ehrlicher Bewunderung und nahm sein Gesicht in ihre Hände. Mit einem Mal erfüllte Musik den Salon. Cetta nahm Christmas an den Händen und fing lachend an zu tanzen. »Ich habe ein bisschen Angst, Mama«, gestand Christmas. Cetta blieb stehen. Ernst sah sie ihn an. »Denk immer daran, selbst wenn sie alles Geld dieser Welt besitzen, sind sie nicht besser als du. Wenn du in Verlegenheit bist, stell sie dir beim Kacken vor.« Christmas lachte. »Das funktioniert«, sagte Cetta ernst. »Oma Tonia hat es mir beigebracht.« »Beim Kacken?« »Ja, sicher. Wenn sie etwas sagen, was du nicht verstehst, wenn du das Gefühl hast, sie wären dir überlegen, stell sie dir einfach vor, wie sie auf dem Klo sitzen und mit puterrotem Gesicht einen Haufen herauspressen.« Wieder lachte Christmas.Read more at location 1947

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»Ah!«, rief Christmas erfreut und schlug sich lachend auf den Schenkel. »Du weißt also nicht alles, Fred! Ein Maulwurf ist ein Spitzel.« »Ich darf nicht rauchen.« »Und ich?« »Sie sind Mr. Isaacsons Gast und können tun, was immer Sie wollen.« »Okay, Fred, dann rück mal eine Zigarette raus.« »Die sind in dem Fach, auf dem Sie gerade ihre schmutzigen Schuhabdrücke hinterlassen.«Read more at location 2041

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Christmas lachte. »Da hast du nichts verpasst.« Ruth lauschte dem Lachen in ihren Ohren nach. Und sie musste an Bills Lachen denken, das sie fröhlich gestimmt hatte, das sie dazu bewegt hatte, ihrem großen, freudlosen Zuhause zu entfliehen. Das Lachen, hinter dem sich das Grauen verborgen hatte. Sie sah Christmas an, der wieder ernst geworden war. »Danke ...«, sagte sie. Christmas zuckte mit den Schultern. »Da, wo ich herkomme, gibt es leider keine teuren Blumenläden«, entgegnete er. »Ich meinte nicht die Blumen.« »Ach so ...« Schweigen. »Nun ja, also ...« Schweigen. »Tja, bitte.« Ruth lachte. Leise jedoch, kaum hörbar. »Und das Radio gefällt dir wirklich?« »Machst du Witze? Es ist fantastisch!« »Was für Sendungen hörst du denn?« »Was für Sendungen? Ich ... ich weiß nicht ... Ich hatte ja noch nie ein Radio.« »Ich mag die Sendungen, in denen gesprochen wird.« »Echt? Und worüber wird gesprochen?« »Über alles Mögliche.« »Ah, ja ... klar.«Read more at location 2157

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aus meiner Klasse. Und alle lachen mir ins Gesicht. Dann sagt der Typ zu mir, er wüsste, was für einen Beruf meine Mutter hat ... und alle lachen ...« Ruth blickte von ihrem Teller auf. Sie sah Christmas mit hochrotem Kopf und geballten Fäusten dasitzen. Als ihre Blicke sich begegneten, gelang es ihr nicht mehr, die Augen niederzuschlagen. »Na ja, er meint, es wäre ein schlimmer Beruf, und ich antworte ihm, das ist nicht wahr, und da fangen alle an zu lachen, und der Typ sagt, er würde demnächst seinem Vater ein paar Cent klauen und ... und ...« Christmas presste die Lippen zusammen und atmete tief durch, ein, zwei, drei Mal. »Du weißt, was ich meine, oder? Er sagt, für ein paar Cent würde er meine Mutter mit auf ein Zimmer nehmen und widerliches Zeug mit ihr tun. Da gehe ich auf ihn los, damit er alles zurücknimmt, was er gesagt hat, aber er ...«, Christmas lachte freudlos auf, »er hat zugeschlagen, mit nur einem Faustschlag hat er mich umgehauen. Und während alle lachen, zieht er ein Messer, setzt sich auf mich, reißt mir das Hemd auf ...«, Christmas begann, sein Oberhemd aufzuknöpfen, »und ritzt mir das hier ein.« Als er sein Hemd öffnete, sah Ruth die Narbe. Eine schmale Narbe, olivfarben und wulstig, die aussah wie ein H. »Hure«, sagte Christmas leise. »Und damit mich auch alle sehen konnten, zog er mich danach am Ohr über den ganzen Schulhof, als wäre ich ein Hund.« Christmas schwieg und blickte Ruth an. »Ich bin immer gern zur Schule gegangen. Aber seit dem Tag war ich nicht mehr da.«Read more at location 2275

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Christmas lachte. Da konnte auch Ruth nicht mehr anders und stimmte in sein Lachen ein. Christmas legte die Serviette auf den Tisch und sah Ruth ernst an. »Wir werden sehen«, sagte er. »Was werden wir sehen?« »Wir werden sehen«, wiederholte Christmas. Ruth betrachtete ihn schweigend. Sie versuchte, Bills Gesicht, das vor ihrem inneren Auge stand, zu vertreiben. Doch es war ihr unmöglich. Immer und überall sah sie es vor sich. Sogar wenn sie ihren Vater anschaute. Immer, wenn sie dem Blick eines Mannes begegnete, sah sie Bill. Und dann spürte sie den erniedrigenden Riss zwischen ihren Beinen und das Blut, das ihr die Beine herabrann. Und sie hörte das Knacken – wie das eines trockenen Astes –, mit dem die Gartenschere ihr den Finger abtrennte. »Gar nichts werden wir sehen«, sagte RuthRead more at location 2307

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Sal einmal so herzlich lachen zu sehen. Doch Christmas brachte ihn oft zum Lachen. Sal sah sie an und lächelte. Sofort wurde Cetta wieder ernst. »Werde ich diesen Job für immer machen müssen? Bis ich alt und hässlich bin? Bis du es leid bist, mich zu kosten?«, fragte sie und wedelte zornig mit dem Kochlöffel durch die Luft. »Runter mit der Waffe«, sagte Sal. »Runter mit der Waffe, Hosenscheißer!«, rief Christmas fröhlich. Wieder lachte Sal. »Es ist mir ernst«, sagte Cetta.Read more at location 2345

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an der Schulter getroffen worden war, und Sal fand zu sich selbst zurück. Und fühlte sich frei und leicht. Und er lachte sein tiefes, dröhnendes Lachen. Die spitzen Gesichtszüge des Anwalts verrieten im ersten Moment Erstaunen, bevor sie sich entspannten. Sal Tropea würde nicht reden. Dessen war er sich nun sicher. Aber eine letzte Karte hatte er noch auszuspielen. Eine letzte Warnung. »Diese Nutte, die dir so sehr am Herzen liegt ...«, sagte er leise, und seine Stimme klang nicht mehr dringlich, da er sich nun sicher war und sich erlauben konnte, einfach nur grausam zu sein. »Sie ist zu Hause bei ihrem Sohn. Wie heißt er noch ... Christmas, richtig?« Sal erstarrte.Read more at location 2496

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Bill versuchte zu lachen. Aber er zitterte zu stark. »Dann findet mich mal«, sagte er leise. Wie viele Personen entsprachen einer derart allgemeinen Beschreibung? Beinahe sämtliche Einwohner New Yorks, einmal abgesehen von den Niggern, den Drecksjuden und den Italienern.Read more at location 2552

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Eingebung verdankte er dem Säufer mit den Fischschuppen. Ja, das war echt zum Lachen. In Angst und Schrecken versetzt durch das, was er in den Zeitungen gelesen hatte, war Bill in der Nacht zuvor ziellos in den finstersten und einsamsten Straßen der Stadt umhergelaufen und hatte sich keinen Rat gewusst. Wie eine aufgescheuchte Kanalratte. Als er im Schutz einer Mülltonne ein wenig hatte verschnaufen und überlegen wollen, was er tun konnte, war er sich vorgekommen wie in einem Käfig. Die Furcht ließ seine Beine nicht zur Ruhe kommen, und so rannte Bill weiter. Nach einer Weile wurde ihm bewusst, dass er im Kreis lief, in konzentrischen Kreisen immer näher auf den Fischmarkt zu. Den Ort, der ihm am meisten verhasst war. Das Reich seines Vaters, des Deutschen, der die polnische Jüdin geheiratet hatte. Da aber kam Bill plötzlich die Idee. Er erinnerte sich wieder an ein leidiges Klagelied, das sein Vater wieder und wieder angestimmt hatte. Ein Gejammer, das Bill gehasst hatte, das ihm jedoch an dem Abend mit einem Mal von Nutzen war.Read more at location 2571

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Langsam drehte Bill sich um, und während ihm Freudentränen in die Augen stiegen und es ihn innerlich schüttelte vor Lachen, ging er ohne jede Eile hinüber zu den Iren. Und auch die anderen hinter ihm lachten. Der Polizist trat an den Rand des Stegs und blickte hinab aufs Wasser. »Wie das hier nach Scheiße stinkt«, rief er. Die drei Landungshelfer beugten sich zum Wasser vor und fächelten sich Luft zu. »Der hat alles verpestet«, sagte einer. »Er wird doch wohl wenigstens ein paar Ratten umgebracht haben«, meinte ein anderer. »Hey, Ire, was zum Teufel hast du gegessen?«, brüllte der Polizist. Bill wandte sich um und grinste. Dann stellte er sich mit den anderen in eine Reihe und musterte seine neuen Weggefährten. Jeder der Einwanderer hielt in der Hand ein Dokument, auf dem vermerkt war, welches Schiff ihn nach New York gebracht hatte.Read more at location 2623

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stieß er zudem auf ein Bündel Geldscheine. Da wurde die Tür des Waschraums geöffnet. Zwei lachende Männerstimmen erklangen. Bill setzte den toten Jungen aufs Klo. Lautlos schob er sich unter der Holzwand hindurch in die Latrine nebenan und trat nach einer Weile hinaus. Er lächelte den beiden Männern zu und kehrte zurück in die große Halle. Nachdem er die ärztlichen Untersuchungen und ein Diktat zur Feststellung seiner orthografischen Kenntnisse hinter sich gebracht hatte, wurde er in den Registrierungssaal gebracht, einen riesigen Raum im zweiten Stock mit hohem Deckengewölbe und einer von quadratischen Säulen getragenen Empore auf halber Höhe des Raumes. In der Mitte des Saals saßen an Tischen voller Papiere und Stempel die Inspektoren der Einwanderungsbehörde. Rechts und links zwangen Metallgestelle, die an Käfige denken ließen, die Wartenden dazu, in Schlangenlinien vorzurücken. »Name?«, fragte der Inspektor, als Bill an der Reihe war. »Cochrann Fennore«, antwortete er.Read more at location 2659

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fing er vor lauter Glück an zu lachen.Read more at location 2684

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Lachens, das so lange verstummt gewesen war. Endlich fühlte er sich wieder lebendig. Er überlegte hin und her, was er schreiben sollte, und als er jedes Wort festgelegt hatte, begann er wieder zu lachen. Und je mehr er lachte, desto besser gefiel ihm sein Lachen.Read more at location 2917

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Seine Ohren waren erfüllt vom gleichmäßigen Tuckern des Motors. Und da auf einmal fand er sein Lachen wieder. Auch der Handlungsreisende lachte. »Also, wohin willst du, Bill?« »Detroit, Michigan.«Read more at location 2999

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»Wie Ferien«, antwortete Joey mit einem kleinen Lachen, doch es klang freudlos. »Du kriegst umsonst zu essen und schläfst den ganzen Tag.« Christmas musterte ihn schweigend. Verlegen senkte Joey den Blick. Als er wieder aufblickte, grinste er spöttisch. »Du schließt eine Menge neuer Freundschaften und lernst das wahre Leben kennen.« Christmas wusste, dass er log. Dennoch durchfuhr ihn wie bei Greenie ein Anflug von Bewunderung. Auch Joey wünschte sich, aus dem Ghetto herauszukommen. »Im Hotel hatte keiner je von den Diamond Dogs gehört«, sagte Joey.Read more at location 3180

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»Amerika gibt einem nichts«, sagte Joey auf einmal und blieb vor einem flachen, baufälligen Mietshaus an der Pitkin Avenue, Ecke Watkins Street, stehen. »Das, was es verspricht, bekommt man nicht durch Arbeit, wie man uns einreden will. Man muss es sich nehmen, mit Gewalt, selbst auf die Gefahr hin, dass man seine Seele dafür hergibt. Entscheidend ist, dass du zum Ziel kommst, Diamond. Und nicht, wie du dorthin gekommen bist. Nur Vollidioten diskutieren über den Weg zum Ziel.« Er zeigte mit dem Finger auf ein verwittertes Fenster im ersten Stock. »Bis dahin ist Abe der Trottel gekommen«, sagte er und ging auf das Haus zu.Read more at location 3251

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ein halbes Jahr, um so einen fetten Fünfziger zu machen«, sagte er und versuchte zu lachen. »Tja ...«, brachte Christmas hervor. Er wollte nur noch nach Hause. Er lebte. Und Chick würde seinetwegen ein Leben lang hinken. Abermals wickelte Joey den Schein um seinen Finger. »Man sieht sich, Kumpel«, meinte er schließlich. »Man sieht sich«, gab Christmas zurück und machte sich auf den Weg zur Lower East Side.Read more at location 3416

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Als sie den Blick wieder hob, sah sie, wie Andrew sich lachend zu der Frau mit der Brille umdrehte, sie umarmte und küsste. Cetta war drauf und dran, das Theater zu verlassen. Doch irgendetwas hielt sie zurück.Read more at location 3568

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spottete der Alte, doch sein Lachen klang gezwungen. Die Augen des Jungen waren so tiefgründig, wie er sie in Erinnerung hatte. Nun aber hatten sie auch einen entschlossenen Ausdruck. So als wäre Christmas unversehens zum Mann gereift. »Das ist die Chance, die der Zufall mir geboten hat. Und ich habe nicht vor, sie zu vergeuden, genau wie Sie sagen.« Saul Isaacson ergriff seinen Stock und fuchtelte damit vor Christmas’ Gesicht herum. »Von jetzt an verbiete ich dir, Ruth zu sehen«, sagte er. Christmas lächelte ihn herausfordernd an. »Aber Sie fühlen sich noch immer in meiner Schuld, richtig?« »Nicht bis zu diesem Punkt.«Read more at location 3780

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von siebenundzwanzig Dollar fünfzig ein. Als der Herbst begann, war das Lachen des alten Mannes für immer verstummt.Read more at location 3804

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Amerikaner werden kannst, ja, ich weiß«, fiel Christmas ihr lachend ins Wort und stand auf. »Lass uns nach Hause gehen, Mama, ich habe Hunger. Auch Amerikaner müssen essen, stimmt’s?«Read more at location 4040

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hinter ihm lag, zählte er das Geld des Juweliers. Viertausendfünfhundert Dollar. Da lachte er. Er lauschte, wie sein Lachen sich im Innern des Wagens ausbreitete, bevor es erstarb. Ich bin reich, dachte er, lachte abermals und gab Gas. Er kannte sein Ziel. Liv hatte ihm immer davon erzählt. Sie hatte gesagt, das Klima sei herrlich und das Meer das ganze Jahr über warm. Von nichts anderem hatte sie gesprochen als von Palmen, schneeweißem Sand, Sonne. »Kalifornien, ich komme!«, rief er aus dem Fenster, während die Tin Lizzie über die Straße brauste.Read more at location 4250

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Cettas Versuche, ihn umzustimmen, scheiterten allesamt kläglich: Christmas kehrte nie wieder in die Schule zurück. Schließlich gab Cetta auf. Während sie aufmerksam verfolgte, wie ihr Sohn heranwuchs, fragte sie sich besorgt, was wohl aus ihm werden würde, wenn er einmal groß war. Wenn sie ihn am frühen Abend, nachdem er einen ganzen Nachmittag lang durch die Straßen gelaufen war und Zeitungsschlagzeilen ausgerufen hatte, mit ein bisschen Kleingeld in den Taschen heimkommen sah, krampfte sich ihr Herz zusammen. Sie wollte etwas anderes für Christmas, etwas Besseres, doch sie wusste nicht, was. Mehr als einmal ertappte sie sich bei dem Gedanken, weder sie noch er würden je Amerikaner sein und die gleichen Chancen wie Amerikaner haben, ähnelte die Lower East Side doch in vielem einem Hochsicherheitsgefängnis, aus dem es kein Entkommen gab. Und das Strafmaß eines jeden, der hier lebte, lautete auf lebenslänglich.Read more at location 4334

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man nicht wie du den ganzen Tag im Bett liegen.« »Verschwinde«, rief Cetta lachend. »Aber sag es vorher noch mal!« »Ich bin doch nicht dein dressierter Affe!«, erwiderte er, und kurz darauf war die Tür schon hinter ihm ins Schloss gefallen.Read more at location 4395

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einem Lachen. Der Mann an der Tür starrte in ihren tiefen Ausschnitt und grinste blinzelnd. »Genau zu dir wollte ich, Zuckerschnute«, sagte er und begrapschte ihren Po. Er war klein und dick und roch wie immer streng nach Kölnischwasser. »Ich habe dir Bonbons mitgebracht, du böses Mädchen.«Read more at location 4403

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einem Mal sehnte er sich verzweifelt nach Santo, den er schon seit mehr als zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte. Beinahe war ihm nach Lachen zumute, als er an Santos pickliges Gesicht zurückdachte, an seine Gutgläubigkeit, an die Angst, die ihm die Stimme versagen ließ. An die Pickelcreme, die sie Pep aufgeschwatzt hatten für ...Read more at location 4550

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sagte er. Rothstein brach in Gelächter aus. Aber sein Lachen hatte nichts Fröhliches. »Raus«, befahl er gleich darauf mit kalter, schneidender Stimme.Read more at location 4720

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zu lachen. Vor lauter Anspannung bekam er jedoch kaum Luft. »Scheiße noch mal, warte. Ich weiß, was du sagen willst. Ich weiß ... Okay, hör zu, wir lassen das mit den Drogen. Schluss damit. Keine Drogen mehr, zum Teufel mit den Süchtigen, zum Teufel mit Rothstein. Gut so?« Christmas seufzte. »Joey ...« Joey griff nach seinem Arm. Sein Griff war schwach wie der eines Haltsuchenden, eines Ertrinkenden. »Scheiße, Diamond ...« Christmas musterte ihn schweigend.Read more at location 5023

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leuchtend bunte Hemden, liefen lachend über den Strand und liebten sich, als sorgten sie sich nicht um das Morgen. All das hatte Bill gesehen, als er vor drei Jahren nach Kalifornien gekommen war. Und er dachte: Hier bin ich zu Hause. Ja, er glaubte sogar, in diesem verzauberten Reich glücklich werden zu können.Read more at location 5061

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waren verstummt, ebenso die Möwen am Himmel. Bills Lachen hörte sie nicht mehr. Und ebenso wenig die Stimme des Großvaters. Endlich sind sie alle tot, hatte sie seltsam apathisch gedacht.Read more at location 5283

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das Blut, das mir immer weiter aus dem Finger spritzt, den du mir abgeschnitten hast, nicht wahr, Bill?« Und sie hörte nicht auf zu lachen, so komisch war das alles. So komisch, dass sie es auch den Heuschrecken erzählen musste. Die rote Ruth.Read more at location 5352

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sie die nächste Stufe hinabstieg. Sie würde all diese Leute noch mehr zum Lachen bringen. Über das Blut. »Rot wie das rote Herz, nicht wahr, Christmas? Rot wie der Kuss, den ich dir nie gegeben habe, nicht wahr, Christmas?« Eine weitere Stufe. »Ich bin die Blutpriesterin«, kicherte sie. »Deshalb hat meine Mutter mir dieses Kleid aus Blut geschenkt ...« Noch zwei Stufen. In ihrem Inneren aber drehte sich alles. Die Decke löste sich von den Wänden, die Wände vom Fußboden. Und der Boden unter ihren Füßen schwankte hin und her wie ein Schiffsdeck bei Sturm. »Ja, ich treibe mitten im Blutsee ... und ertrinke. Ich ertrinke und ... Lustig, nicht? Lustig zu sehen, wie jemand im Blut ertrinkt ... weil ... weil es eben lustig ist.« Sie stieg weitere drei Stufen hinunter, obwohl ihre Knie nachzugeben drohten. Ruth klammerte sich noch fester an den Handlauf und zog die Schuhe aus. »Rote Schuhe«, sagte sie kichernd und ließ sie zu Boden fallen. Als sie wieder aufblickte, entdeckte sie den Vater in seinem makellos weißen Leinenanzug. Sein Gesicht war bleich und angespannt. »Du hast kein Blut in dir, Papa ...«, lallte sie. »Dein ganzes Blut ... habe ich vergossen ...« Sie lachte und betrachtete den Fingerstumpf an ihrer Hand. »Die Handschuhe habe ich nicht angezogen ... tut mir leid, Mama ... Ich wollte sie nicht mit Blut besudeln ...«, sagte sie, noch immer lachend, während sie mit der Hand vor ihren Augen herumfuchtelte und nur verschwommen den verstümmelten Finger wahrnahm, den sie rubinrot angemalt hatte.Read more at location 5357

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sich ihr Lachen für einen kurzen Moment in Weinen. »Weine ich Blut, Mama?«, fragte sie mit vom Alkohol und von den Pillen der Mutter belegter Stimme.Read more at location 5379

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Alle brachen in Gelächter aus. Rothstein klopfte ihm auf die Schulter, nahm seine Hände und drehte seine Handflächen nach oben. Sie waren schwarz und rissig. »Besser als Dächer zu teeren, oder?«, sagte er. »Ich schulde Ihnen einen Gefallen, Mr. Big«, antwortete Christmas. Da lachten wieder alle. Am lautesten, hoch und schrill, Gurrah, dem die Pistole herunterfiel, während er sich auf die Schenkel klopfte und andauernd wiederholte: »Er schuldet dir einen Gefallen, Boss!« Erst nachdem das allgemeine Gelächter abgeklungen war, gelang es Christmas, Arnold Rothstein, dem Mann, der New York regierte, ins Gesicht zu sehen. Und Rothstein lächelte so wohlwollend, wie es einem Mann wie ihm möglich war. Er legte ihm die Hand in den Nacken und führte ihn zum Billardtisch. Nachdem er sämtliche Kugeln beiseitegeräumt hatte, holte er aus seiner Westentasche zwei Würfel aus schneeweißem Elfenbein hervor und drückte sie Christmas in die Hand. »Lass mal sehen, ob du Glück hast. Elf gewinnt, sieben verliert.«Read more at location 5469

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gibt’s da zu lachen, Junge?«, wollte jetzt der Schwarze vor der Tür von N. Y. Broadcast wissen. Es mag zwar nicht so sein, wie ich es mir in den vergangenen beiden Tagen erträumt habe, dachte Christmas. Es wird dauern, bis ich das Funkhaus durch den Haupteingang betreten kann. Aber ich bin da. Und das ist alles, was zählt. »Ich hatte eine Elf«, erklärte er dem Schwarzen.Read more at location 5493

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Christmas musste lachen. Da wandte die Kellnerin ihm den Blick zu. »Du bist hübsch«, sagte sie zu ihm, bevor sie weiter an den Tischen bediente.Read more at location 5746

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setzte Christmas sich neben sie. Sein Herz schlug laut, sein Atem ging schnell. Schließlich musste er leise lachen. Und die Kellnerin fiel in sein Lachen ein, lehnte den Kopf an seine Schulter und streichelte seine Brust. Dann begann sie, sein Hemd aufzuknöpfen. Sie schlug es auf und küsste seine helle Haut. Christmas schloss die Augen und konnte nicht aufhören, leise zu lachen. Und während die Kellnerin mit ihren Küssen zu seinem Bauch hinabwanderte, lachte sie mit ihm. Dann führte sie seine Hand an ihren Busen, drückte und bewegte sie. Durch den Stoff des blauen Kleides hindurch ertastete Christmas das dralle, weiche weibliche Fleisch, von dem er jede Nacht in seinem Bett träumte. »Knöpf mein Kleid auf«, hauchte die Kellnerin ihm ins Ohr, während ihre Hand zwischen seine Beine glitt. Bei der Berührung zuckte Christmas zusammen, voller Scham über die Lust, die seine Hose spannte. Die Kellnerin lachte lauter, doch ohne jeden Spott. »Ist es das erste Mal?«, fragte sie leise.Read more at location 5760

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Als die Kellnerin sich schließlich wieder anzog, überkam Christmas erneut der Drang zu lachen. Und er lachte und drückte sie dabei an sich. Und er küsste ihren Busen und ihren Mund und ihren Hals. Und er lachte und konnte gar nicht damit aufhören. Er lachte auch noch, als er spürte, dass eine neue, eilends wiedererstarkte Kraft in seine Leisten drängte und seinen Penis anschwellen ließ. »Ich muss wieder rein«, sagte die Kellnerin und drängte ihn auszusteigen. Mit einem Taschentuch beseitigte sie anschließend die Spuren, die ihr Liebesakt auf dem Autositz hinterlassen hatte. Nachdem auch sie ausgestiegen war, fuhr sie Christmas durch das verstrubbelte blonde Haar. »Du bist so hübsch«, sagte sie. »Mit dieser Locke wirst du die Frauen um den Verstand bringen.«Read more at location 5784

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»Mach schnell«, sagte Maria. So ungestüm, wie sie es erwartete, schob Christmas ihren Rock hoch und drang in sie ein. Maria vergrub hitzig die Finger in seinem Haar, küsste ihn und zog ihn leise stöhnend noch tiefer in sich hinein. Schon bald atmeten beide schwer und im gleichen Rhythmus, bis sie auf dem Höhepunkt zu Boden sackten, zusammen mit dem Waschbecken, das sich aus seiner Verankerung in der Wand gelöst hatte. »Hast du dir wehgetan?«, fragte Christmas besorgt. »Nein«, lachte Maria. »Aber lass uns rasch verschwinden, sonst müssen wir das Becken noch ersetzen.« Und wieder lachte sie. »Ich mag Frauen, die lachen«, sagte Christmas.Read more at location 5852

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sich. »Du hast Talent«, hatte Clarence Bailey lobend zu ihr gesagt, nachdem er an jenem Sonntag aufmerksam ihre Aufnahmen betrachtet hatte. »Ich weiß, wovon ich spreche. Du hast Talent. Du siehst den Menschen in die Seele.« Daraufhin hatte er ein Foto seiner Frau zur Hand genommen, und seine kleinen, gescheiten Augen waren feucht geworden. »Darf ich das behalten?«, fragte er. »Das ist sie, wie sie einmal war ...« Und bevor er ging, notierte Clarence Bailey auf der Rückseite eines der Fotos seiner Frau eine Adresse: »Ich werde dir helfen, Ruth. Komm mich besuchen, falls ... wenn ...«Read more at location 6056

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lachend schlug Cyril die Zeitung auf den Werktisch. »Sieh mal. Alabama, 1922. Jim Rollins, einer, der noch schwärzer ist als ich, schläft mit einer Weißen. Miscegenation, Rassenmischung, eine schwere Straftat. Früher wurdest du für so etwas gehängt, Junge. Dann aber kommt heraus, dass die Frau, mit der Jim Rollins geschlafen hat, Italienerin ist. Hier steht es ... Edith Labue. Und er wird freigesprochen. Ihr Italiener seid nämlich für die Amerikaner keine Weißen. Ihr habt, was sie den ›Niggertropfen‹ nennen.« Wieder lachte Cyril. »Wir sind so gut wie Brüder, Junge, und darum stehst du am zehnten März nicht auf meiner Liste von Weißen, auf die ich spucke.« »Wo hast du denn die Zeitung aufgetrieben?« »Im Archiv meines Schwagers. Er kämpft für die Bürgerrechte von uns arrrmen Niggern, junger Herre Ghrisdmas«, scherzte Cyril. »Ich habe ihm von dir erzählt, und dabei ist diese Geschichte herausgekommen.«Read more at location 6078

Note: I Edit

ist tatsächlich, dass du gar kein Weißer bist«, antwortete Cyril wieder lachend. »Und jetzt mach dich an die Arbeit, du Trödelfritze. Man sieht wirklich, dass du Niggerblut in dir hast, für einen echten Weißen fehlt dir der Arbeitseifer.« Damit reichte er Christmas einen Karton. »Ich nehme an, es macht dir nicht allzu viel aus, dieses Mischpult oben im Konzertsaal einzubauen. Aber bleib nicht den ganzen Vormittag bei deiner Schönen. Heute arbeiten wir nur einen halben Tag, und es gibt noch eine Menge zu tun.«Read more at location 6087

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brüllte er, und als der Ladenbesitzer ihm mit einem tiefen, heiseren Lachen öffnete, führte Cyril Christmas ins Haus. Nachdem die Röhren eines abgenutzten Radioempfängers sich aufgeheizt hatten, erklangen im Hinterzimmer deutlich das Klavierspiel und Oma Rochelles Gemurre über die nichtsnutzigen Künstler.Read more at location 6172

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»Na, was sagst du dazu, Bleichgesicht?«, fragte Cyril mit stolzgeschwellter Brust, die Hände in die Hüften gestemmt. »Ich habe meinen eigenen Sender.« Christmas fehlten noch die Worte, als sie zurück in der Werkstatt waren. »Du bist ein Genie«, brachte er schließlich hervor. Mit stiller Freude grinste der Lagerarbeiter verlegen, bevor er den Mechanismus wieder abbaute und ein Tuch anhob. »Hier ist das Radio für deinen Freund. Es ist nicht besonders schön, aber es funktioniert«, sagte er und zeigte auf einen kleinen alten Topf, in den er, um die Röhren befestigen zu können, Löcher gebohrt hatte. »Ich baue sie zusammen und verschenke sie an die Schwarzen hier im Viertel.«Read more at location 6174

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Und Maria schmiegte sich die ganze Vorstellung über an seinen Arm, während Adele und Fred Astaire auf der Bühne ihren natürlichen Charme versprühten, sie in der Rolle der Frankie, er als Jimmy Reeve, und gemeinsam Let’s kiss and Make Up sangen. Nach der Vorstellung führte Maria Christmas zu den Künstlergarderoben, um ihm Victor Arden, den Pianisten, vorzustellen. Während sie sich unterhielten, kam Adele Astaire in einem schwarzen Kaschmirmantel vorbei. »Brava!«, rief Christmas ihr auf Italienisch zu.Read more at location 6194

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Christmas betrat den im Halbdunkel liegenden Raum, setzte sich an den Tisch, ließ seinen Mantel zu Boden gleiten, zog die Anzugjacke aus und krempelte die Ärmel seines Hemdes hoch, wie er es bei den Schauspielern gesehen hatte. Er zog ein Mikrofon zu sich heran und schaltete es ein. Ein elektrostatisches Knistern war zu hören, dann nichts mehr. Christmas musste an die gespannte Stille denken, kurz bevor sich im Theater der Vorhang gehoben hatte. Er schloss die Augen und glaubte mit einem Mal, erneut die Scheinwerfer aufflammen zu sehen, gerade als das Orchester die ersten Noten der mitreißenden Musik Gershwins angestimmt hatte.Read more at location 6213

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sie lachend in einer Garderobe. Bill lief vor Zorn rot an. Er griff nach dem Hammer und machte sich damit an zwei Stützgestellen zu schaffen. Er schlug die Bretter ab, an denen sie festgenagelt waren, und stapelte sie ordentlich auf. Dann hob er die Pappwand auf und trug sie zu den anderen in die Ecke. »Hast du es genommen?«, erklang kurz darauf die strenge Stimme der Schauspielerin. Bill wandte ihr den Blick zu. Unter ihrem offen stehenden hellen Pelzmantel von minderer Qualität kam ein figurbetontes purpurrotes Seidenkleid zum Vorschein. »Hast du es genommen?«, fragte die Schauspielerin erneut, während sie entschlossenen Schrittes die Empore entlang zur Treppe lief. »Was?«, fragte Bill, ohne sich zu rühren. »Mieser Lump«, beschimpfte sie ihn und eilte auf Bill zu, dabei hallten ihre Schritte durch das leere Gebäude.Read more at location 6385

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wie er schon lange nicht mehr gelacht hatte. Und in seinem Lachen klang der altbekannte fröhliche, hohe Ton an, der einmal die Stimme seiner Natur gewesen war. »Du landest hinter Gittern!«, rief die Schauspielerin aufgebracht und wich einen weiteren Schritt zurück, weil etwas in Bills Blick sie beunruhigte. »Du hast Angst, oder?«, fragte Bill und trat auf sie zu. Sie ist bloß ein Mädchen, dachte er. Er streichelte ihre langen schwarzen Locken und fuhr mit der Hand über ihre hellen Wangen, die gar nicht zu einer Mexikanerin passten. Eher zu einer Jüdin. »Fass mich nicht an«, zischte die Schauspielerin verächtlich und versuchte, sich abzuwenden. Doch Bill hatte bereits ihr Handgelenk umfasst. Sie ist bloß ein verwöhntes Mädchen, dachte er, während er sie mit finsterem Blick anstarrte. Eine reiche, verwöhnte kleine Judenschlampe. »Ich küsse dich nicht, ich schwör’s«, sagte Bill und schlug ihr mit der Faust ins Gesicht. Stöhnend ging die Schauspielerin zu Boden. Dann versuchte sie, auf allen vieren davonzukriechen. »Ich küsse dich nicht ... Ruth«, raunte Bill ihr zu und packte sie am Kragen ihres Pelzmantels.Read more at location 6406

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kennenlernen, Schlampe?«, sagte er, während er sie weiter mit Fausthieben und Ohrfeigen traktierte. Unbeschwert lachend griff er in den Ausschnitt ihres Seidenkleides und zerriss es. Auch ihren Büstenhalter zerriss er und schlug ihr, sobald sie Anstalten machte, sich zu wehren, ins Gesicht. Nach vielen Jahren fühlte Bill sich endlich wieder lebendig. Nichts anderes war für ihn von Bedeutung. Er dachte nicht an die Folgen. Er dachte an nichts. Für ihn zählte nur dieser Augenblick. Die kleinen, festen Brüste hüpften kaum merklich. Bill umfasste eine von ihnen und drückte mit Gewalt zu, als wäre die Brust eine Orange, als müsste er sie auspressen, als enthielte sie einen Saft, auf den er versessen war. Die Schauspielerin schrie auf. Sie verschluckte sich am Blut und musste husten.Read more at location 6426

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»Hoch mit diesem Lappen!«, schrie Christmas wieder. Er ließ das Echo des Schreies verklingen. »Guten Abend, New York«, sagte er dann mit warmer, belustigter Stimme. »Nein, ich bin nicht verrückt geworden. Hoch mit dem Lappen war vor langer Zeit die übliche Redensart, wenn man wollte, dass der Vorhang sich hob. Und deshalb ... ziehen wir den Lappen rauf, Leute, denn euch erwartet eine Vorstellung, wie ihr sie noch nie gesehen habt. Eine Reise in die Stadt der Räuber und Gendarmen, wie unser New York damals genannt wurde. Ihr seid in einem der Theater an der Bowery, und die Schauspielerinnen auf der Bühne sind derart liederlich und verdorben, dass sie in keinem anderen Theater auftreten könnten, glaubt mir. Macht euch gefasst auf volkstümliche Possen, auf anzügliche Komödien, auf Stücke, die von Straßengangstern und Mördern handeln. Und passt bloß auf eure Geldbörsen auf ...« Christmas lachte leise.Read more at location 6506

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Taucher. Ach so, entschuldigt, ihr seid ja von der flachen Sorte. Flach ist einer, der wie ihr keinen Schimmer von den Tricks der Ganoven hat. Und ein Taucher ist jemand ... der seine Hände in eure Taschen taucht. Der beste Taschendieb, den ihr euch vorstellen könnt. Deshalb ... seid achtsam. Da, ich hab ihn gesehen! Dir hat er schon die Geldbörse geklaut und dir eine Bohne, also eine Fünf-Dollar-Goldmünze. Und du kannst dich von deinem Charlie verabschieden. Das ist das, was du eine goldene Uhr nennst. Gleich willst du wissen, wie spät es ist. Du greifst nach der Kette, die dir aus dem Ben baumelt ... Nicht einmal das kennt ihr? Donnerwetter, ihr seid wirklich flach! Ein Ben ist eine Weste. Also, du suchst deinen Charlie und stellst fest, dass er verschwunden ist. Auf Nimmerwiedersehen. Und es hat keinen Sinn, wenn du anfängst zu zetern, alle würden dich nur auslachen. Und sie würden noch mehr lachen, wenn du zu einem Frosch rennst oder zu einem Schwein, also zu einem Polizisten, der könnte nämlich nicht das Geringste ausrichten, glaub mir. Nicht einmal, wenn er Hamlet wäre ... Nein, such nicht auf der Bühne. Hamlet ist in diesem Fall keine Theaterfigur: Das ist der Polizeichef.«Read more at location 6515

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erkundigte sich Karl leise. »Ja«, antwortete der Tontechniker, noch immer lachend. »Psst«, zischte Maria. »Tja, es ist spät geworden, New York ...« Christmas’ warme Stimme erfüllte mit ihrem strahlenden Unterton den in Dunkelheit getauchten Regieraum. »Aber ich komme wieder. Jetzt wartet meine Gang auf mich. Die Diamond Dogs, von denen habt ihr schon gehört, nicht wahr? Ja, wir sind berühmt, und deshalb kenne ich mich in diesen Dingen auch so gut aus. Und ich werde euch Flachen alles beibringen, vielleicht werdet ihr ja eines Tages selbst ein Teil der Gang. Spitzt gut die Ohren. Jeden Winkel unserer Stadt werde ich euch enthüllen und euch an der Hand mit in die finstersten Gassen nehmen ... wo das Leben pulsiert, vor dem ihr euch fürchtet ... und das euch am meisten fasziniert.« Er hielt kurz inne und sagte schließlich: »Gute Nacht, New York ...« Stille senkte sich herab. Gute Nacht, Ruth, dachte Christmas. Dann ging das Licht wieder an, und Christmas sah hinter der Scheibe die Gesichter seiner vier Zuhörer vor Begeisterung strahlen. Maria kam aus dem Regieraum gelaufen und fiel ihm um den Hals. »Bravo, bravo, bravo«, flüsterte sie ihm ins Ohr. Auch Cyril erschien im Saal und trat stolz und verlegen zugleich von einem Bein aufs andere, ohne jedoch die richtigen Worte zu finden. »Ich muss das zuerst mit der Geschäftsleitung besprechen«, sagte Karl, während er ihm die Hand schüttelte, »aber du bist ... So ein Programm hat noch keiner je gemacht.« »Keiner«, bekräftigte Cyril bewegt. »Wie lange kannst du so weitermachen?«, wollte Karl wissen. »Weitermachen?«, fragte Christmas verwirrt. Er war von einer seltsamen Mischung aus Euphorie und Wehmut ergriffen, als müsste er zugleich lachen und weinen. »Wie viele Geschichten kannst du erzählen?« Christmas drückte Marias Hand. »Genug für ein ganzes Leben«, erwiderte er. »Und wenn ich keine mehr habe, denke ich mir einfach neue aus.« »Du bist gut«, lobte der Tontechniker.Read more at location 6547

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Der alte Agent fiel in ihr Lachen ein. »Wenn du möchtest, kannst du nächsten Sonntag mitkommen, wenn ich Mrs. Bailey besuche. Ich bin sicher, sie würde sich freuen.« Erneut trübte Wehmut seinen Blick. »Auch wenn sie es dir nie zeigen wird ...« Wieder sah er sich im Zimmer um. »Ah, das hatte ich vergessen. Die Schlüssel. Hier, nimm meine und schließ von innen ab. Morgen lassen wir einen Zweitschlüssel anfertigen.« Er streckte die Hand aus und streichelte mit großväterlich spröder Unbeholfenheit über Ruths schwarzes Haar. »Gute Nacht, mein Kind«, sagte er schließlich. »Gute Nacht ... Clarence.«Read more at location 6765

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»Solange du noch keine regelmäßigen Aufträge hast, kannst du in der übrigen Zeit auch die Fotos der anderen entwickeln«, sagte Mr. Bailey am nächsten Morgen in seinem Büro. »Die Dunkelkammer ist eine gute Schule. Man lernt viel über die Prinzipien der Fotografie, und vor allem kommt man mit ihrem Zauber in Berührung. Ah ... in deinem Zimmer liegen zwei Bücherstapel. Der eine besteht aus technischen Handbüchern. Ich möchte, dass du sie durcharbeitest. Der andere Stapel umfasst eine Sammlung von Arbeiten der besten Fotografen der Welt. Schau sie dir aufmerksam an. Danach hätte ich gern, dass du eine Liste anfertigst von Fotografien, die dir gefallen und die dir nicht gefallen. In jeder der beiden Gruppen markierst du dann diejenigen Fotografen, mit denen du dich am wenigsten identifizieren kannst, und diejenigen, in deren Arbeiten du etwas von dir selbst wiederfindest. Danach wählst du vier Fotos aus. Eines, das du auf keinen Fall gemacht hättest, eines, das du gern gemacht hättest, eines, das zu machen du niemals in der Lage wärst, und dasjenige, das dich am besten beschreibt. Zu guter Letzt fotografierst du genau diese vier Bilder nach. Natürlich hast du nicht dasselbe Motiv zur Verfügung, und vielleicht ist auch kein identischer Bildausschnitt möglich, aber versuche, sie zu reproduzieren, so gut es geht. Achte dabei vor allem auf Licht und Schatten. Du kannst alle meine Fotoapparate benutzen. Such dir den aus, der dir für das jeweilige Foto am geeignetsten erscheint.«Read more at location 6784

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In den folgenden vier Wochen lernte Ruth alles über Filmentwicklung und Fotoabzüge und entdeckte, wie Mr. Bailey vorausgesagt hatte, den Zauber der Fotografie. Wie verschwommene Geister tauchten in der schummrigen Dunkelkammer die Motive allmählich auf dem Papier auf. Und während Ruth sich mit Reaktionsmitteln und Bädern vertraut machte, experimentierte sie mit den Fotoapparaten, die Mr. Bailey ihr zur Verfügung stellte, mit Magnesiumblitzlichtern und Stativen, fand heraus, wie lange die Platten belichtet werden mussten, und ihre Nase begann, zwischen Gelatine, Kaliumbichromat, Bromid und Silberchlorid zu unterscheiden. Abends studierte sie die Handbücher und beschäftigte sich mit der Geschichte der Fotografie, von denRead more at location 6795

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alten arabischen Gelehrten über die ersten Kontaktplatten zu den Daguerreotypien, der Ambrotypie und Ferrotypie bis hin zu den lichtempfindlichen Gelatinesubstanzen. Und beim Betrachten der Bildbände tauchte sie in die Seele der Fotografen und die enormen Möglichkeiten ein, mit einer auf Papier festgehaltenen Momentaufnahme eine ganze Geschichte zu erzählen.Read more at location 6800

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Als sie glaubte, gut gerüstet zu sein, ging sie zu Mr. Bailey. »Ich bin fertig. Hier ist die Liste, um die Sie mich gebeten haben, und das sind die vier Fotos.« »Gut gemacht«, sagte Clarence. »Nun bist du bereit für deinen ersten Auftrag.« »Sie schauen sie sich gar nicht an?« »Wieso sollte ich?«, gab Clarence zurück und kniff seine kleinen, wachen Augen zusammen. »Ich wäre niemals imstande, dir zu sagen, was du über dich selbst gelernt hast. Das kannst nur du allein wissen ... meinst du nicht auch?« Seine Antwort verwirrte Ruth. Nachdenklich drehte sie das Resultat ihrer Arbeit zwischen den Fingern, und als sie schließlich begriff, lächelte sie. »Ja, Clarence.«Read more at location 6803

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»Ich fotografiere nicht gern Menschen, die lachen.« »Dann fotografier ihn, wenn er nicht lacht.« Ruth stand reglos da und schwieg. »Ist noch was?«, fragte Clarence abgelenkt. Ruth wollte etwas sagen. Dann aber presste sie die Lippen zusammen und verließ das Büro.Read more at location 6814

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»Wen sollte sie Ihrer Meinung nach fotografieren?« »Menschen, die nicht lachen.« »Menschen, die nicht lachen ...«, brummte Brestler ungeduldig. »Was soll das heißen? Dramenschauspieler?« »Dramenschauspieler, hervorragend.« »Und wen sonst noch?« »Fangen wir mit Dramenschauspielern an«, sagte Clarence gelassen. »Wenn es schöne Fotos sind, werden sich auch die, die immer lachen, fotografieren lassen wollen ... und dabei darauf achten, nicht zu lachen. Meinen Sie nicht auch?« »Wie heißt das Mädchen?« »Ruth Isaacson.« »Eine Jüdin?« »Danach habe ich sie nicht gefragt.« »Jüdin zu sein, ist in Hollywood ein guter Passierschein.« »Wenn das so ist frage ich sie danach.« »Zum Teufel mit Ihnen, Clarence«, sagte Brestler und stand auf. Dann zeigte er auf die Aufnahmen seines Sohnes. »Aber die hier bezahle ich Ihnen nicht. Und sehen Sie zu, dass Sie mir schnellstens einen Kinderfotografen schicken, damit meine Frau Ruhe gibt und nicht noch die Scheidung einreicht.« »Ist Ihnen der Fotograf vom letzten Jahr recht?« »Sie sagten doch, der wäre gestorben.«Read more at location 6852

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»Von heute an bist du Fotografin für missmutige Filmstars«, unterbrach er sie lachend. »Was sagst du? Recht so?«Read more at location 6869

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Lachend verschränkte Sal die Hände hinter dem Nacken und schlug die Beine übereinander. »Mr. Pincus, ein hohes Tier, hat es gebaut, aber einige alte Bekannte von mir mischen auch mit«, sagte er mit einem breiten Grinsen. »Es gehört Alex Aarons und Vinton Freedley. Alex und Vinton. Al und Vin. Alvin. Die Aufführungen interessieren mich einen Scheiß, aber am Immobilienmarkt entgeht mir nichts.« Sal grinste noch breiter und zufriedener. »Siehst du nun, was für ein kleiner Wichtigtuer du bist, Hosenscheißer?« Er lachte laut. Christmas grinste. »Okay, du hast gewonnen.« »Zurück zu diesem Musical ...«, sagte Sal. »Fred und Adele Astaire spielen mit. Fred Astaire ist ...« »Ja, ja, ich weiß. Deine Mutter liegt mir mit diesem bescheuerten Lied von morgens bis abends in den Ohren. Ist er eine Schwuchtel, dieser Fred Sowieso?« »Astaire. Was spielt das für eine Rolle, ob er eine Schwuchtel ist oder nicht?« »Er ist Tänzer.«Read more at location 6906

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er lachend und weinend zugleich. »Du bist wie mein Vater. Du bist wie Opa Saul.« Er nahm ihr Gesicht in seine Hände. »Du bist stark, Ruth, und tagtäglich danke ich dem Himmel dafür, dass du nicht mir ähnelst. Es wäre schrecklich gewesen, auch noch diese Last tragen zu müssen.« »Sag so etwas nicht, Papa«, wehrte Ruth ab und umarmte ihn wieder. »Sag so etwas nicht ...«Read more at location 7049

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festzuhalten, spürte Christmas in den Handflächen einen brennenden Schmerz. Er schrie auf, ließ jedoch nicht los. Das Seil färbte sich rot. »Na los, versucht es noch einmal!«, befahl Cyril. »Ich zähle bis drei. Alle zusammen.« Die beiden Männer, die gestürzt waren, standen wieder auf und griffen nach dem Seil. »Eins ... zwei ... drei!«, brüllte Cyril. »Jetzt! Mit aller Kraft, Nigger!« Das Seil bewegte sich mit einem Ruck. Das Gerüst hob sich, blieb jedoch erneut bedrohlich schwankend am Dachgesims hängen. »Wir können das unmöglich schaffen!«, sagte einer der Arbeiter, dem die Strapazen ins trotz der Kälte schweißnasse Gesicht geschrieben standen. »Lassen wir es wieder runter«, keuchte ein anderer. »Nein!«, brüllte Cyril. »Sie schaffen es nicht, Cyril!«, schrie Karl außer sich.Read more at location 7233

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gab Signor Filesi lachend zurück. »Auf mein Kommando fangt ihr an zu ziehen«, erklärte Tony daraufhin den Schwarzen. »Behutsam, nicht ruckartig. Lasst ja nicht los, sonst zerschmettert ihr mir meinen Kumpel auf dem Bürgersteig ...«, sagte er ernst, bevor er sich wieder zu Signor Filesi vorbeugte und grinste. »Für den Fall, dass wir uns nicht wiedersehen, wollte ich dir noch sagen, was für ein guter Freund du warst.« »Leck mich, Tony.« »Jetzt!«, brüllte Tony.Read more at location 7315

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am liebsten gleichzeitig schreien und lachen. Für den Augenblick begnüge ich mich damit zu weinen. So zu weinen, ist eine Befreiung, weißt Du? All die Tränen zu weinen, die ich in mir habe, ohne sie aufzuhalten, ohne sie unter Eis zu begraben, ohne die Angst, auch mein Leben könnte sich hinter den Dämmen verlieren. Es ist komisch. Ich fühle mich, als säße ich auf unserer Bank, mit Dir. Auch damals war mir heiß und kalt zugleich, auch damals zitterten meine Hände, auch damals wusste ich keinen Namen für dieses Gefühl, das mir den Magen zuschnürte.Read more at location 7348

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Nach Lachen war mir nie wieder zumute, nur nach Schreien. Aber ich habe es nie getan. Ich habe einfach gewartet. Auf Dich, auf einen Brief von Dir, auf ein Zeichen von Dir. Auf etwas, was mir sagte, Du würdest kommen und mich ein zweites Mal retten, wir würden wieder auf unserer Bank sitzen, Du würdest mir helfen, den schrecklichen Bann zu brechen, der mich an diese eine Nacht kettet, in der ein Mädchen mit einem Schlag alt geworden ist, ohne je eine Frau gewesen zu sein.Read more at location 7356

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Immer, wenn ich Angst habe, immer, wenn es dunkel ist. Immer, wenn ich Lust habe zu lachen. Vergib mir, dass ich zu mehr nicht imstande bin. Vergib mir, dass ich kein Vertrauen hatte. Vergib mir, dass ich den Drachen unser Märchen habe vergiften lassen. Vergib mir, dass ich nicht fähig war, erwachsen zu werden, sondern einfach nur alt. Vergib mir, dass ich es nicht geschafft habe, an uns zu glauben. Doch es hat uns gegeben. Und tief in mir drin wird es uns für immer geben. Ich stehe nun von der Bank auf, Christmas. Christmas, Christmas, Christmas. Es ist schön, das zu sagen. Ich liebe Dich.Read more at location 7365

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Deine, und niemals Deine, RuthRead more at location 7371

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Ruth faltete das Blatt zusammen. Dann riss sie es in der Mitte durch. Und zerriss es weiter. Bis die Schnipsel so klein waren wie Konfetti. Sie trat ans Fenster und warf sie hinaus. Ein Fußgänger hob den Blick und bemerkte im vierten Stock eines der Häuser am Venice Boulevard ein dunkelhaariges Mädchen, das reglos zusah, wie ein paar Papierflocken hinabrieselten. Und obwohl er aus der Entfernung ihre Augen nicht erkennen konnte, war er sicher, dass das Mädchen weinte.Read more at location 7372

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sagte Sister Bessie lachend. »Sister Bessie, wir sollten jetzt ...«, hob Cyril an. »Seid ihr zum Arbeiten oder zum Schwatzen hergekommen?«, schnitt ihm die Frau unwirsch das Wort ab. »Das Zimmer stelle ich euch zur Verfügung, aber ich habe keine Zeit, einen Salon zu veranstalten.« Damit drehte sie sich um und verschwand in ihrem Schlafzimmer. Cyril brach in Gelächter aus. Gemeinsam mit Christmas und Karl betrat er dann das Zimmer, das Sister Bessie ihnen überlassen hatte, da es genau unter der großen Antenne lag. Zahlreiche ummantelte Kabel verliefen durch die Wand zum Dach hinauf. Glatt gehobelte, auf zwei Holzböcke genagelte Bretter dienten als Gestell für eine primitive, selbst gebaute Apparatur. »Das soll funktionieren?«, fragte Karl mit hochgezogener Augenbraue. »Sister Bessie, mach das Radio an«, brüllte Cyril.Read more at location 7521

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fragte Christmas lachend. »In Ordnung, das erste C gehört dir.« »Verarschst du mich jetzt?« »Nein, Partner.« »Partner ...«, wiederholte Cyril und ließ sich das Wort genießerisch auf der Zunge zergehen. »Partner«, bestätigte Karl strahlend. »Ich mit zwei Weißen als Partner, Sister Bessie. Kannst du das glauben?«, lachte Cyril. »Ich komme in die Hölle, so viel ist sicher.«Read more at location 7600

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Laut von sich und fiel dann in das Lachen der anderen ein. Die Brünette trat hinter Bill und ließ ihre Hand zwischen seine Beine und an seinem Hosenschlitz hinaufgleiten. »Verschwinde«, sagte Bill und stieß sie von sich. »Was gibt es denn so Wichtiges?«, fragte Arty, mit einem Mal ernst. »Ich will über geschäftliche Dinge reden«, wiederholte Bill. Dann schaute er auf die Mädchen. »Nicht vor ihnen.« Arty seufzte und blickte sich um. »Geht ins Bad. Schließt die Tür und kommt erst wieder raus, wenn wir euch rufen.« Arty grinste und fasste der Blonden an den Po. »Seid schön brav, ihr Kleinen.« Die Mädchen lachten und verschwanden im Bad.Read more at location 7712

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Mädchen ließen sich lachend in die Kissen fallen und begannen, sich zu küssen und auszuziehen.Read more at location 7795

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drehte sich lachend zu seinem Sohn um, einem stämmigen sechzehnjährigen Jungen, der sich mit einem Klappmesser die Nägel reinigte. »Der entscheidende Unterschied zwischen einem italienischen und einem jüdischen Gangster«, erklärte Christmas, »besteht darin, dass der Italiener seinem Sohn alles über das Gewerbe beibringt, damit er einmal als Gangster in seine Fußstapfen tritt ...« »Das kannst du laut sagen, Radioschnösel«, lachte der alte Mafioso. Und Sohn und Enkel fielen in sein Gelächter ein. »Der Jude dagegen schickt seinen Sohn auf die Universität, damit er nicht gezwungen ist, die Dummheiten seines Vaters zu wiederholen, und als Amerikaner durchgeht ...« »Was zum Teufel redet dieser Bastard denn da?«, schimpfte der alte Mafioso und ließ die Schultern des Sohnes los. Und der Sohn drehte sich zu seinem Sohn um, riss ihm das Messer aus der Hand und verpasste ihm eine Ohrfeige. »Ab morgen gehst du wieder zur Schule, du Nichtsnutz!«, fuhr er ihn an und hielt ihm drohend den Zeigefinger unter die Nase.Read more at location 7922

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hatten einen wehmütigen Ausdruck. »Es ist schade, nicht mehr mit dir lachen zu können.« »Ja ...« »Ich gehe dann jetzt ...« »Ja ...« Sie sahen sich lächelnd an. Zwei Liebende, die einander ohne Qual verließen. Zwei Freunde, die sich verloren. Zwei Spielkameraden, deren Wege sich trennten. Sie lächelten sich an in dem Bewusstsein des zarten Schmerzes, den sie einander zufügten. »Es ist noch früh ... willst du nicht noch ein bisschen bleiben?«, fragte sie. Kopfschüttelnd streichelte Christmas ihr Gesicht. »Nein. Ich habe noch einen Termin vor der Sendung.« Maria zwinkerte ihm zu. »Was kann es Interessanteres geben, als bei mir zu bleiben?« Christmas lächelte, ohne zu antworten.Read more at location 8130

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entfernt. »Was ist denn das? Ein Duell?«, fragte er lachend.Read more at location 8347

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Christmas lachte, und sein Lachen hallte in den Wohnungen und Kneipen der Stadt wider. »Guten Abend, New York ...«, sagte er und lachte erneut. Und die Hörer nahmen deutlich das Gelächter von zwei weiteren Männern wahr.Read more at location 8502

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fragte Clarence Bailey lachend, als er in Ruths Zimmer kam. »Er erzählt überall herum, es gebe keinen besseren Fotografen als dich.« Er wedelte mit den Fotos, die er in der Hand hielt. »Und wenn ich ehrlich sein soll, gehören die hier nicht zu deinen besten. Im Gegenteil, ich finde sie beinahe ... kalt.« Ruth lächelte flüchtig – und irgendwie zweideutig, wie Clarence fand. Sofort verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck, und in seinem Blick flammte Sorge auf. Ruth lachte. »Denken Sie nichts Schlechtes, Clarence«, sagte sie. »Vielleicht haben die Indianer ja recht, wenn sie meinen, dass Fotos einem Menschen die Seele stehlen.Read more at location 8506

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Und nach zwei Wochen fiel ihr auf, dass ihre Fotos nun auch lachende Menschen zeigten. Noch immer waren es keine fröhlichen Aufnahmen, sie behielten ihre eindringliche, düstere Prägung, doch es war, als würde sie schwächer. Oder aber als weitete sich Ruths Blickfeld, damit sie mit dem Objektiv das Leben in all seinen Facetten einfangen konnte. Ein Leben mit Licht und Schatten. Abend für Abend jedoch, wenn sie ihre Zimmertür schloss, dachte sie: Du bist allein.Read more at location 8614

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Fotoauftrag unbekümmert und fröhlich hätte zeigen sollen. Und sie erinnerte sich, welche Mühe es sie gekostet hatte, das Spielen und Lachen aus den Aufnahmen zu verbannen. Als wollte sie den Kindern eine Freude zurückgeben, die sie ihnen damals genommen hatte, richtete sie nun das Kameraobjektiv auf sie.Read more at location 8621

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den Juden Könige und Prinzessinnen gibt ...« »Mama!«, protestierte Christmas lachend. »Es ist Liebe auf den ersten Blick«, erzählte sie weiter. »Die beiden schauen sich in die Augen und ...« »... sehen, was niemand anders sehen kann ...«Read more at location 8792

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der Küche. Sie reichte ihr die Hand, die in einem großen Ofenhandschuh steckte. Da fing sie an zu lachen, streifte ihn ab und reichte Ruth abermals die Hand. Danach vergaß sie, ihn wieder überzuziehen, und verbrannte sich prompt an der Apfelkuchenform. Und sie lachte wieder, zusammen mit Ronnie, der ihr sofort die Wunde an seinem Knie zeigte.Read more at location 8864

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»Ich sage das nicht, um dir zu schmeicheln«, fügte Daniel lachend hinzu. Ruth grinste spöttisch. »Ach, nein?«Read more at location 8925

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Auch Ruth stimmte in das Lachen ein und blickte zu Daniel hinüber. »Kann Ruth am Sonntag mit uns segeln gehen?«, fragte er da, ohne sie aus den Augen zu lassen. »Nun, wer nie riskiert hat, bei einem der Wendemanöver deiner Mutter zu ertrinken«, antwortete Mr. Slater, »gehört nicht richtig zur Familie.«Read more at location 8939

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»Woran denkst du?«, wollte Daniel wissen. Ruth sah ihn an und lächelte. Er hätte es nicht verstanden, wenn sie es ihm erzählt hätte. »An nichts.« »Wollen wir ins Kino gehen?«, schlug Daniel erneut vor. »Alle zusammen?«, fragte Ruth strahlend. Für eine Sekunde verdüsterte sich Daniels Gesicht. »Ich dachte, du und ich. Allein.« Nein, er hätte es nicht verstanden, dachte Ruth. Er konnte nicht verstehen, welches Gefühl von Wärme ihr die Slaters vermittelten, wenn sie alle zusammen waren. Und wie sehr sie sich nach Wärme sehnte. »War nur ein Spaß«, sagte sie.Read more at location 8945

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Mit gerunzelter Stirn musterte Bill ihn, als versuchte er, einzelne Gedanken, die ihm durch den Kopf schossen, miteinander zu verknüpfen.Read more at location 9043

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Mal an zu lachen. Auf die ihm eigene unbeschwerte Weise, die er so lange verloren hatte. Verdutzt schaute Arty ihn an und wusste nicht, was er davon halten sollte.Read more at location 9084

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Wieder lachte Mayer. »Grundgütiger, nein. Schauspieler vermehren sich in Hollywood wie die Kakerlaken in New York. Was ich brauche, sind Autoren. Findige Autoren, die mir etwas Neues und Aufregendes liefern können. Sind Sie dazu in der Lage?«Read more at location 9306

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sah ihn an, und seine Augen hinter den Brillengläsern blitzten. »Da wären auch noch die Iren, oder?«, erwiderte er lachend und verschwand in seinem Büro. »Du gefällst ihm«, stellte der Assistent fest, während sie die Treppe des Gebäudes hinuntergingen.Read more at location 9337

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Im Vorbeigehen bemerkte Christmas, dass in jedem der Räume jemand an einem Schreibtisch vor einer Schreibmaschine saß. »Und man ruft dich, damit du es löst.« »Ich muss verhindern, dass es überhaupt auftritt«, sagte Nick und hielt Christmas die Tür mit der Nummer elf auf. »Das hier ist vorübergehend dein Schlupfloch. Schreibtisch, Schreibmaschine, Schreibkraft, wenn du nicht gut tippen kannst, Essen, Getränke und ein hervorragendes Gehalt.«Read more at location 9348

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»Du musst uns keine fertigen Drehbücher liefern, sondern Stoffe«, fuhr Nick fort. »Geschichten, Anregungen, Beschreibungen, Anekdoten. Die arbeiten unsere Drehbuchautoren dann aus. Ganz leicht, oder?«Read more at location 9352

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Christmas zögerte. Dann öffnete er die Schublade, nahm ein Blatt heraus und spannte es um die Walze. Eine Art Schauer überkam ihn. Und ihm gefiel das Geräusch, als die Walze sich drehte und das Papier einzog. »So, jetzt lass deine Fantasie spielen«, sagte Nick. »Noch ist es ein weißes Blatt Papier. Nichts weiter als ein weißes Blatt Papier. Aber auf dieses Blatt kannst du deine Worte schreiben. Und deine Worte erschaffen eine Figur. Einen Mann, eine Frau, ein Kind. Und dieser Figur gibst du ein Schicksal mit. Ein ruhmvolles, tragisches, sieg- oder verlustreiches. Und dann kommen ein Regisseur und ein Schauspieler. Und die Worte werden verfilmt. Und schließlich, in einem gottverlassenen Kinosaal in ... keine Ahnung, denk dir selbst ein trostloses Nest am Arsch der Welt aus ... In diesem Saal also sitzen Leute, die das Schicksal miterleben, das du ersonnen hast. Sie fühlen sich in die Geschichte hineinversetzt und glauben, selbst an diesem wahren, aber erfundenen Ort zu sein, der seinen Ursprung hier, auf diesem Blatt Papier, hat.«Read more at location 9360

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Christmas blieb allein am Schreibtisch sitzen. Noch immer streichelten seine Fingerspitzen die Tasten der Schreibmaschine, drückten sie sanft, und er beobachtete, wie sich die Metallhebel aus dem Kranz hoben wie der Abzug einer Pistole, bereit, ihren Buchstaben in das unberührte Papier zu prägen. Den ersten Buchstaben eines Wortes. Das erste Wort eines Satzes. Den ersten Satz eines Schicksals, eines Lebens, das einzig von ihm abhing. Christmas bemerkte, wie aufgeregt er war. Wie an dem Abend, als er zum ersten Mal, in einem dunklen Rundfunksaal, ein Mikrofon in die Hand genommen hatte. Und genau wie damals fühlte er sich allein schon bei der Berührung der Tasten wohl. Er lachte leise und wählte eine Taste aus. Er schloss die Augen. Und im Dunkeln drückte er die Taste ganz durch. Er lauschte dem Schlag gegen das Farbband. Und demRead more at location 9383

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Wagen, der einen Schritt vorrückte. Den sich wieder absenkenden Zungen, die das Farbband festhielten. Und dem Geräusch, mit dem der Typenhebel in den Kranz zurücksprang. Wieder lachte Christmas, öffnete die Augen, wählte die nächste Taste aus und schlug sie an. Und erneut lauschte er auf all die Geräusche, die so neu und zugleich so vertraut klangen. Und als er die dritte Taste auswählte, fiel ihm mit einem Mal auf, dass sie nah bei der ersten lag. Gleich daneben, in derselben Reihe. Er schlug sie an. Dann wandte er sich der vierten zu. Und auch die war ganz in der Nähe, eine Reihe darunter. Zwischen der dritten und der zweiten. So als wären die vier Buchstaben durch eine Linie miteinander verbunden. R-U-T- H. Eine Weile starrte Christmas auf die vier Buchstaben. Dann rückte er sich den Stuhl bequem zurecht und begann zu schreiben.Read more at location 9389

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sagte sie lachend zu ihm und küsste ihn wieder.Read more at location 9607

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Seitdem sie sich eines Abends mit einem Gärtner von zu Hause fortgestohlen hatte, bloß weil er gelacht und sie zum Lachen gebracht hatte. Alles hatte an dem Abend angefangen, als sie nach einem Glück gesucht hatte, das größer war als sie, das nicht zu ihr gehörte und nie zu ihr gehören sollte. Ihre Suche nach dem Glück war auf Unheil, auf Gewalt gestoßen.Read more at location 9701

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gut«, hatte Christmas lachend gesagt, als er mit einem großen Teller in der Hand wieder im Schlafzimmer aufgetaucht war.Read more at location 9710

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Langsam, mühevoll las er den Vertrag durch und versuchte, sich an die Freude zu erinnern, die er über das Schreiben empfunden hatte. Er versuchte, das elektrisierende Gefühl wieder aufleben zu lassen, das ihn ergriffen hatte, als er seine Geschichte nach und nach auf dem Papier hatte entstehen sehen, er versuchte, sich an das Hämmern der Schreibmaschinentasten, an das Drehgeräusch der Walze, an das Rascheln des Papiers zu erinnern. Er las die Summe, die MGM für seine Geschichten zu zahlen bereit war. Aber das alles schien ihm nun wie aus einem anderen Leben, sinnlos. Er steckte den Vertrag wieder ein, trank den Kaffee aus, ließ, ohne nachzuzählen, eine Hand voll Münzen auf dem Tresen liegen und ging, nachdem er einen erneuten Blick hinüber zu Ruths Haustür geworfen hatte, in den Waschraum. Mit kaltem Wasser wusch er sich das Gesicht und schaute in den Spiegel. Eine ganze Weile betrachtete er sich. Er fühlte sich in einem seltsamen Schwebezustand gefangen. Es war, als wäre er gar nicht da, nicht lebendig.Read more at location 9844

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strich mit der Hand über die Holzplatte. Er musste lachen. Der Schreibtisch war gestohlen. Dann schweifte sein BlickRead more at location 9914

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fröhlich lachende Schwarze. Die Frau drehte sich um. Als ihre vollen, dunklen Lippen sich zu einem Lächeln dehnten, blitzten strahlend weiße, gerade Zähne auf. »Du bist doch Christmas«, sagte sie.Read more at location 9988

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anderer Schwarzer ergriff Christmas’ Füße und stemmte sie ebenfalls hoch. Lachend fingen sie an, ihn in die Luft zu werfen. Schließlich bildeten einige Männer spontan eine Reihe und ließen Christmas über ihre Köpfe hinweg bis in die Mitte des Gedränges gleiten, dabei feierten sie ihn wie einen Helden. Als Christmas wieder abgesetzt wurde, war er völlig außer Atem, und in seinem Kopf drehte sich alles. Vor ihm standen Cyril und Karl und lachten glücklich.Read more at location 10001

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Wieder lachten Cyril und Karl. Und die Leute ringsum stimmten in das Lachen ein.Read more at location 10011

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Christmas war sprachlos. »Zwei Wochen ...«, sagte er lachend, »zwei Wochen bin ich nicht da, und schon stellt ihr mir alles auf den KopfRead more at location 10020

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Vielleicht war das mit ein Grund, weshalb er am ersten Tag nicht ein einziges Wort auf das leere Blatt in seiner Underwood schrieb. Am zweiten Tag raffte er sich auf und versuchte, den Enthusiasmus wiederzufinden, der ihn in Büro elf der MGM-Studios beflügelt hatte. Zaghaft tippte er die ersten Worte. Er versuchte, sie erklingen zu lassen, der Melodie der ersten Sätze zu lauschen, die im Theater die Stille durchbrachen. Doch sie kamen ihm dürftig vor, als fehlte ihnen noch etwas. Wenn er sie dann jedoch korrigierte, erschienen sie ihm überladen. Er fand kein Gleichgewicht. Die Ausgestaltung der Figuren, sie glaubwürdig miteinander in Interaktion treten zu lassen, erwies sich als weitaus komplizierter als der simple Entwurf, den er Mayer abgeliefert hatte.Read more at location 10090

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Am dritten Tag beschloss Christmas, sich kopfüber in die Arbeit zu stürzen, einzelne Szenen zu entwerfen undRead more at location 10095

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niederzuschreiben. Zusammenfügen würde er sie später. Ich werde das Knäuel schon entwirren, versicherte er sich selbst. Und so schloss er die Augen und ließ seiner Fantasie freien Lauf.Read more at location 10096

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Stimmen. Er drehte sich um. Lachend und scherzend kamen Cyril und Karl aus dem CKC-Gebäude. Christmas versteckte sich in einer dunklen Ecke. Er wartete, bis sie vorübergegangen waren, dann machte er sich mit schwerfälligen Schritten auf den Heimweg. Allein. In seiner Rüstung. Zu Hause setzte er sich sofort an seinen Schreibtisch. Er spannte ein weißes Blatt Papier in die Underwood ein und begann zu tippen.Read more at location 10173

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Christmas zog das Blatt aus der Maschine und legte es zu den anderen. Er rieb sich die Augen. Er war müde und schlecht gelaunt. Etwas lag ihm schwer im Magen. Er dachte an das, was Cyril gesagt hatte. Einen aufgeblasenen Fatzke hatte er ihn genannt. Doch die Worte hatten ihm nichts anhaben können. Er trug eine Rüstung.Read more at location 10178

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»Du schuldest mir gar nichts, Junge. Behalt das Geld«, erwiderte Rothstein mit einem mühevollen Lächeln. »Du bist echt ein beschissener Gangster. Einem TotenRead more at location 10251

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Barry Mendez ihr besorgt hatte. Der strahlend weißen Zähne und des fröhlichen Lachens wegen hätte man Barry für dreißig halten können.Read more at location 10308

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»Scheiß auf dich, Arty. Ich bin es, der dich nicht mehr braucht«, sagte Bill lachend, während er eine großzügige Dosis Kokain schnupfte. Er schraubte das dunkle Glasfläschchen wieder zu und steckte es in die Tasche.Read more at location 10383

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er und brach in schallendes Gelächter aus. »Was gibt’s da zu lachen?« »Nichts, Tony. Ich musste nur an einen alten Freund denken.«Read more at location 10430

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rief er sich Artys Gesicht in Erinnerung, als man ihn in den Polizeiwagen verfrachtet hatte. Bill musste lachen. Doch plötzlich sprang er auf.Read more at location 10440

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»Launisch, unberechenbar ... aber reich an Talent.« Ruth musste lachen. »Ich bin nicht launisch.«Read more at location 10468

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Füßen zu verlieren. Und das Gelächter der Leute verwandelte sich in ein einziges, Furcht erregendes Lachen, das aus der Vergangenheit widerhallte.Read more at location 10552

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ihn zu Boden reißen, ihn festhalten und auslachen. Sie würden ihn fesseln, der Polizei übergeben. Und man würde ihn auf den Stuhl setzen, die Lederriemen festzurren und die Kalotte auf seinen Schädel drücken. Das ist er!, würde Ruth schreien und den Schalter umlegen, um ihm den Stromstoß zu geben. Und der Punisher würde sterben, verbrutzeln, die Hände um die Armlehnen gekrallt. Sein Hirn würde kochen. Wie in den Albträumen. Unmittelbar hinter Bill drückte ein Fotograf auf den Auslöser.Read more at location 10600

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als spürte sie seinen glühenden Körper in ihrem, als hätte sie nur seine Stimme im Ohr. Und dieses schreckliche Lachen.Read more at location 10623

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Sie war in einem Fotogramm gefangen gewesen, erkannte sie nun. Und sie hatte auch Bill in diesem Fotogramm gefangen. Ihr Leben war an einem Abend vor mehr als sechs Jahren erstarrt. Nun aber bin ich nicht mehr ich. Und du bist nun nicht mehr du, dachte sie, verblüfft, wie simpel der Gedanke war. Mit einer neuen Leichtigkeit im Herzen wandte sie sich an Barrymore. »Ich muss gehen«, flüsterte sie ihm ins Ohr und trat dann zu Clarence. Sie bat ihn, sie nach Hause zu fahren. Daraufhin hakte sie sich bei dem alten Herrn ein und machte sich mit ihm auf den Weg zum Ausgang.Read more at location 10644

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Du solltest mir einen Anteil zahlen. Stop. Schließlich habe ich Dich zum Schreiben gebracht. Stop. Viel Glück. Stop. Solltest Du feststellen, dass die Luft im Theater zu muffig ist, und in Kalifornien durchatmen wollen, erwarte ich Dich mit offenen Armen. Stop. L. B.Read more at location 10738

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»Du hast ja recht, Sal«, gab Christmas lachend zurück. Dann ging er ins Wohnzimmer.Read more at location 10821

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jungen Mann ganz in Schwarz, der lachend neben einer Frau stand und ebenfalls den Besitzer des Cadillacs beobachtete. »Das ist Christmas Luminita. Der hat es geschafft, hier herauszukommen. Er ist reich.« Zip erkannte ihn wieder. Es war der Mann, der ihm aufgetragen hatte, auf den Cadillac aufzupassen. Christmas ist wirklich ein Niggername, dachte er grinsend und befühlte den Zehn-Dollar-Schein in seiner Ta s c h e. »Glaubst du etwa, aus dem wäre etwas geworden, wenn er Blödsinn erzählt hätte?«, setzte der Vater hinzu und schloss das Fenster. Der Mann im Cadillac hupte noch immer.Read more at location 10880

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Carmelina saß. Und er musste lachen,Read more at location 10933

Quelle: http://bit.ly/highlightsJunge

meine highlights zu Adam Thirlwell: Der multiple Roman

.... die letzten werden anscheinend nicht mehr veröffentlicht :-( ..es scheint eine Obergrenze für die Anzahl von highlights zu geben - sonst könnte man ja das ganze ebook teilen - was ich mir natürlich wünsche :-)

Meine Kindle Highlights

... es sind ja hoffentlich nicht nur amazon, der nsa etc. die verfolgen, was ich wann lese, oder :-)

Kindle Books ohne DRM doppelt so erfolgreich wie mit DRM (Stefanie Schäfers - eBook News)

... sag ich doch: ohne drm verbreitet sich besser in der community .. besser noch: gleich unter Creative commmons veröffentlichen :-)

web2read: lesen und schreiben im netz

Das "Netz" ist eigentlich mein "Bücherregal" :-) ich lese und schreibe im netz, teile schöne sätze, provokative absätze, inspirierende zitate (man muss ja nicht alle zitate gleich "highlights" nennen oder :-) aus e-books (und manchmal auch noch aus bücher ...

...

hier sind einige themen, die ich kuratiere
.

Poesie, Kunst, Literatur, Spiel, Fluxus, Netzliteratur, Medienkunst, Netzkunst

http://www.scoop.it/t/poesie-kunst-literatur-experimente-spiel-fluxus-netzliteratur

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e-books, e-reading, e-publishing: Lesen, Schreiben, Veröffentlichen im Social Web
http://www.scoop.it/t/socialmediakultur
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Social Reading & Writing: cultural techniques with social networks

http://www.scoop.it/t/social-media-writing

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... ansonsten poste ich fast alles auf twitter "quer"
https://twitter.com/web2write
.

.. tausche mich in der Facebook-Gruppe

web2write: schreiben im netz

https://www.facebook.com/groups/web2write/

... über die untiefen des "schreiben im netz" aus

(hier ein paar ältere essays von mir aus der "guten alten zeit" der netzliteratur
http://www.netzliteratur.net/idensen/

.

.. nicht zu vergessen das gute alte goodreads
https://www.goodreads.com/user/show/4631957-heiko-idensen
...

 

lesen und lesen lasse :-)

Heiko